Flora und Fauna

Die Flora weißt die für diese Gegend typische Merkmale auf. Die Kiefer als Holzart ist dominierend. Alte Flurnamen in der Umgebung, z.B. Buchenstück, Eichenstücken u.a. weisen auf die frühere Verbreitung von Laubwald hin. Diese und andere Holzarten sind wahrscheinlich einer radikalen Rodung vergangener Jahrhunderte zum Opfer gefallen ( hier war der bessere Boden ). Man ist jetzt aber wieder bestrebt Mischwald aufzuforsten.
Die Tierwelt hat in der näheren und weiteren Umgebung im Laufe der Jahrhunderte eine wesentliche Veränderung erfahren. Großraubtiere, wie z. B. der Wolf, sind längst ausgerottet (Im Jahre 1601 wurde bei Klein Marzehns von dem damaligen Besitzer des Rittergutes Rabenstein “von Schleinitz“ der letzte Wolf geschossen, nach dem 30 jährigen Krieg waren sie noch eine Landplage).
Als Großwild sind Damm- und Rotwild, Wildschweine und Rehe in unseren Fluren vertreten. Sogar Mufflons hat man im Revier Rabenstein ausgesetzt. Niederwild, Hasen, Wildkaninchen u.a. sind in Folge der Industrialisierung der Landwirtschaft ( Schädlingsbekämpfung ) stark zurückgegangen. Federwild, vor allem die Großtrappe, Birkwild a. a. kommen nicht mehr vor (bis 1920 noch nachgewiesen ).
Lange Zeit wurde die Pflege des Niederwildes vernachlässigt. Doch jetzt, nach der Wende werden durch ABM - Kräfte wieder Sträucher und Hecken, der Lebensraum und Unterschlupf für diese Tiere, angepflanzt.